Familienorientierte Frühförderung 

 

Nach §§ 55/56 SGB 9 werden heilpädagogische Maßnahmen erbracht, wenn nach fachlicher Erkenntnis zu erwarten ist, dass dadurch:

  • eine drohende Behinderung abgewendet oder der fortschreitende Verlauf einer Behinderung verlangsamt oder
  • die Folgen einer Behinderung beseitigt oder gemildert werden können.

Bewilligt wird die Frühfördermaßnahme durch das zuständige Gesundheitsamt.

Finanziert wird die familienorientierte Frühförderung über die Eingliederungshilfe über das zuständige Sozialamt.

Den Eltern entstehen somit keine Kosten.

 

Innerhalb der pädagogischen Frühförderarbeit lege ich besonders viel Wert auf eine familienorientierte Sichtweise. Nur so können die unterschiedlichen Bedürfnisse und der soziale Hintergrund der Familie berücksichtigt werden. Darüber hinaus möchte ich die Eltern bei der Bewältigung von belastenden Alltagssituationen und in den Verarbeitungsprozessen der neuen Lebenssituation unterstützen sowie zu einer verbesserten Eltern - Kind - Interaktion beitragen. Hier gilt es, die Eltern bei Unsicherheiten über zukünftige Entwicklungsperspektiven und Belastungen in ihrem persönlichen sozialen Netzwerk zu begleiten und individuelle Wege und Lösungen zu finden.

In meiner familienorientierten Frühförderarbeit gilt es, die elterlichen Ressourcen zu stärken, biographisch geprägte Bewältigungsressourcen zu mobilisieren und das soziale Netzwerk der Familie zu aktivieren.

 

                        Ich verstehe mich hier als Partnerin der Eltern und Entwicklungsbegleiterin des Kindes!

 

 

 

 

 

Wie schmeckt eigentlich eine Seifenblase ?

Daher ist gerade die mobile Frühförderung unerlässlich. Durch die Besuche des Kindes im häuslichen Umfeld wird die familienorientierte Arbeit erst möglich.

So kann sich das Kind in seiner vertrauten Umgebung ohne Stress auf die Fördersituation einlassen. 

Fragen und Unsicherheiten der Familie können im häuslichen Bereich direkt besprochen und geklärt werden.

Alltägliche Aktivitäten des Familienleben sollen als Lernanlässe für das Kind genutzt werden. Hier bietet der Familienalltag meist ein breites Spektrum an Lernsituationen: gemeinsame Mahlzeiten, Körperpflege oder Spielsituationen.

Das Einbeziehen der Eltern, Großeltern und Geschwister ist hier besonders wichtig und zeigt sich besonders effektiv, wenn es gelingt, das Zutrauen der Familie in die eigenen Fähigkeiten zu stärken.

 

Auch bei dem Übergang zu Krippe oder Kindergarten bin ich behilflich.

 

Elterngruppen oder Eltern - Kind - Gruppen treffen sich in den Räumlichkeiten der Ergotherapiepraxis Hölting.

 

Rufen Sie mich gerne an oder schreiben mir eine Mail.

Gerne komme ich zu einem ersten Informationsgespräch zu Ihnen nach Hause oder helfe Ihnen bei der Antragstellung.